Alphaville mit "Miracle Healing" auf Tour in der Jovel Music Hall in  am 23.04.2002 in Münster
(geschrieben von Andrè Kasimir)
Ein Kreis hat sich geschlossen!
Schon im Februar als die Konzerttermine bekannt wurden, war ich vor Freude fast geschockt. Alphaville kommen nach Münster. Ein Konzert in Heimatnähe darauf habe ich lange gewartet, und es ist wahr geworden. Sofort habe ich mir für den Tag Urlaub eingetragen und die Tickets bestellt.
Nach endlosen Wochen des Wartens war es dann soweit. Dienstag der 23. April.
Heute Abend sollte es soweit sein. Den ganzen Tag über lief mein heimischer CD- Player mit allmöglichen AV-Songs, um mich schon mal einzustimmen.
Gegen 18:00 Uhr wurde ich von meinem Nachbarn und guten Freund abgeholt. Er
wollte mich zu dem Konzert begleiten.
Nach einer guten Stunde Fahrzeit erreichten wir die Jovel Music Hall in Münster.
Da die Türen noch verschlossen waren, gesellten wir uns zu der wartenden Menge.
Nach einigen Minuten Wartezeit ging es dann es los, die Türen wurden geöffnet und man begab sich im Gänsemarsch hinein in die gute Stube.
Wir waren ziemlich überrascht. Die Jovel Music Hall, die sonst eigentlich als Diskothek dient, bat ein sehr sehr schönes Ambiente. Eine Tanzfläche umgeben von mehreren Theken und natürlich am Kopfende die Bühne. An den Wänden hingen Gemälde und Accessoires die an Amerika in 60iger Jahren Erinnert. Im Hintergrund lief Musik der 80er.
Pünktlich um 20:00 Uhr war es dann soweit. Der Drummer Pierson Grange kam
zuerst auf die Bühne, gefolgt von Gitarrist Chris Marsac und Keyboarder Martin Lister.
Zu guterletzt und unter tönendem Beifall der Star des Abends, Marian Gold.
Ich konnte es kaum fassen.
Marian war in Topform und man merkte ihm an, dass es für ihn etwas ganz besonders war, in seiner alten Musikalischen Heimat zu spielen.
Der mit ca. 500 Leuten halbvolle Saal kochte förmlich vor guter Stimmung. Zwar mehr bei den altbekannten als den neuen Stücken, aber das ist wohl verständlich. Zum einen werden viele gekommen sein, die die Band noch aus den Achtzigern kennen und zum anderen wird wohl nicht jeder sämtliche Stücke von DS9 heruntergeladen haben.  Ich war auf jeden Fall hellaufbegeistert.
Zumal ich immer wieder begeistert war, auch die ältern Stücke aufgepeppt zu hören und zu sehen. Wobei die Lightshow nicht außer Acht zu lassen ist.
Erklären kann man dazu eigentlich nicht viel, man muß es gesehen haben.
Ja, und weil es so toll war gingen die 1,5 Stunden Konzert wie im Fluge vorbei.
Nach zwei Zugaben war alles vorbei.
Ich werde garantiert noch lange an das Konzert denken, ich kann nur sagen, es
war toll.
Aber, es soll nicht das letzte Konzert gewesen sein. In gut 2 Wochen ist Alphaville in Berlin. Dort werde ich ebenfalls sein und hoffentlich genauso viel Freude haben wie in Münster. 
Konzertbericht Westfälischer Anzeiger