26.04.2002 Live-Konzert in der Hansestadt
Die erste Freude begann, als ich im Internet die neuen Konzertdaten erfuhr, leider war keine in meiner Nähe geplant. Nachdem ich mich mit Claudia von der Moonbase verständigt hatte, wusste ich, dass die einzigste Chance das Konzert in HRo war. Also besorgte ich im Internet Karten über getgo für meinen Freund und mich und wir fieberten dem Ereignis entgegen. Die Zeit kroch aber auch nur so hin...wir überwan- den sie aber mit Erinnerungen an das super Konzert 1999 in Waren/Müritz und mit den ganzen Alben von Alpha.

Geschafft.... wir standen nun endlich vor der Tür des Mao-Clubs. Auf der Autofahrt haben wir die ganze Zeit gaaaaanz laut Alphaville gehört, eine Stunde hatten wir ja Zeit, also schoben wir Stark Naked rein, schon mal richtig klasse. 
Vor der Tür 2 Schlagen von Menschen, einmal für diejenigen ohne Karten und getgo und dann für die Leute mit Karten. Die Leute waren wirklich aus jeder Altersklasse, wobei wir beide zu den Jüngsten gehörten würde ich sagen. Wir hatten Glück, standen an der Tür ganz vorne und waren somit die ersten direkt an der Bühne!! GEIIIIL! ganz vorne wie in Waren, echt klasse, das hatten wir uns die ganze Zeit gewünscht!
Wirklich interessant war es, als die Männer den ganzen Technik-Kram (WOW; was für ne Technik auf einem Gig, echt Hammer..) noch mals kontrollierten. Nur leider gab es da irgendein Problemchen mit Martins Keyboard, was auch kurz während des Acts kurz zu sehen war.
Nun ja, die Uhr zeigte 21.30 und es ging los, das Licht veränderte sich von rot in blau, Nebel waberte aus den Düsen und Christian, Pierson und Martin auf, die Menge begann zu Johlen (mit uns natürlich) und zu guter letzt stand Marian auf der Bühne! Wow, das war ein komisches Gefühl, "Elevator" dröhnte aus den Lautsprechern, wir tanzten, klatschten, johlten und sangen mit! (Hier muss ich mal sagen, dass die Masse der Menschen nicht wirklich mitgesungen hat, da die neuen DS Songs nicht allzu bekannt sind) Am schönsten war das Featback von Marian, der uns beiden anerkennend die Daumen hochzeigte, wo wir doch ständig gesungen und geklatscht haben. Doch die Stimmung und die Freude ist wirklich schwer zu beschreiben, man muss einfach selbst dabei gewesen sein!
Die Lichtshow ist wirklich klasse geworden, einfach genial mit den Mana- Comic- Einblendungen.
Durch die Artikel, die in der Moonbase beschrieben waren, sind wir ja auf die etwas umgestellten Songs vorbereitet worden, aber unsere Erwartungen darauf sind bei Weitem übertroffen worden. Mir fallen "Sounds like a melody" und "Big in Japan" als erstes ein, das einzigste was ich sagen kann  -  echt genial gemacht, ein großes Lob an Marian und die Band!

Als die 2 Zugaben gespielt worden herrschte Kuschelstimmung und auch etwas Wehmut über die viel zu schnell vergangene Zeit des Gigs. Auf "First Monday" hatte ich die ganze Zeit gewartet, es war ein herrliches Gefühl meinen Schatz in die Arme zu nehmen und Marian zu zusehen und zu hören. Einige wollten schon aufbrechen als die erste Zugabe vorbei war, doch Alphaville geht nicht von der Bühne ohne "Dance with me" nur mit Piano und Marians Stimme zu spielen, das geht nicht!! Und es war einfach toll...!!

Friederike
xxx
Bei einem Besuch der Webseite von Alphaville schlug es mir entgegen:
Alphaville gehen auf Deutschland-Tour! Dann der Hammer: 26.04.02, 20 Uhr,
Rostock! Nix wie hin! Zuletzt hatte ich Alphaville 1999 auf ihrem Auftakt-Konzert der "Dreamscapes-Tour" auf der Kieler Woche gesehen. Ich wusste also ungefähr, was mich erwartet.
Kurz nach halb 8 Uhr abends stand ich dann vor dem MAU, einem recht kleinen
Club direkt am Stadt-Hafen in Rostock. Drinnen lief gerade der Soundcheck;
bekannte Klänge von "Elevator" und "Big In Japan" drangen nach außen. Kurz nach 20 Uhr machte das MAU die Tore auf. Drinnen wartete eine in rotes Licht getauchte Bühne. Techniker schwirrten noch umher, machten Instrumentencheck. Als es endlich losging war es schon nach 21 Uhr. Das Bassriff von "Elevator" erklingt. Pierson Grange nimmt im mittlerweile blauen Licht der Bühne seinen Platz hinter dem Schlagzeug ein und legt los. Dann kommt Christian Marsac auf die Bühne. Aber anstelle seiner Gitarre greift er zur Mundharmonika. Nach einigen melodischen Durchgängen betritt Martin Lister die Bühne und vervollständigt mit den Klängen seines Nordlead-Synthesizers das musikalische Bild von "Elevator". Im Hintergrund
drehen sich "Vorsicht Atomkraft!"-ähnliche Zanhräder auf der Leinwand. Dann ist es soweit: Marian Gold kommt auf die Bühne und singt: "Time is fleeting, you can't stop time...." Seine Stimme ist so super wie eh und je! Die Stimmung im MAU ist super! Was bei so einem Eröffnungslied kein Wunder ist!
Als nächstes folgt ein ganz neues Lied: "New Light". Hier erkennt man gerade beim Refrain, den wohlbekannten Alphaville-Sound wieder. Allerdings fällt hier der Applaus, wie eigentlich bei allen neueren Liedern, etwas geringen aus. Kein Wunder, müssen wir Fans uns doch erst an die Lieder gewöhnen. Klasse waren sie trotzdem!
Es folgen meist abwechselnd neue und ältere Lieder: "Monkey In The Moon", "Carry Your Flag" und eine neue arrangierte Version von "Jerusalem". 
Schließlich ruft Marian Gold "Give me the bass!" und ein volles, kräftiges Bassriff dröhnt aus den Lautsprechern! Nach einigen Takten ist klar: es handelt sich um "Big In Japan" in einer genialen, leicht verrockten Version! Die Fans singen lauthals mit und das Lied erntet schließlich richtig starken Applaus!
Wirklich genial waren auch das neu arrangierte "A Victory Of Love" und wohlbe- kannte "Wishful Thinking"! Ohne erkennbaren Übergang spielen
Alphaville von einem Lied ins andere. Eine doppelte Tanzpackung!
Dann heißt es: "So, der nächste Song hat eigentlich auch was mit dem Letzen
("Wishful thinking") zu tun. Vielleicht findet ihr es ja auch gut!" Leise Akkorde erklingen. Bei genauem Hinhören erkennt man....."Forever Young"!
Fast unverändert in der "alten", bewährten Fassung! Ein Lied bei dem so gut wie alle mitsingen! Die Stimmung ist riesig! Der Applaus der anschließend folgt, übertrifft alles! Als Alphaville die Bühne verlassen, hofft man natürlich auf eine oder sogar
mehrere Zugaben. Und richtig: nach kurzem Rufen erscheinen alle Vier wieder auf der Bühne und spielen eines ihrer neuen Lieder. Danach gehen sie wieder.
Doch war das alles? Nein! Denn erneutes, lautes "Zugabe"-Rufen lockt Marian Gold und Martin Lister wieder auf die Bühne. Es folgt, meiner Meinung nach, eines der genialsten Lieder von Alphaville: "Dance With Me" unplugged! Nur von einem Piano begleitet, gibt Marian Gold seine Stimme zum Besten! Ein Lied, bei dem Gänsehaut vorprogrammiert ist! Es war auch schon Zugabe bei der "Dreamscapes"-Tour und ist ja auch als "hidden Track" auf "Stark Naked & ..." zu finden.
Anschließend kommen alle Vier nocheinmal auf die Bühne; es gibt einen letzten Applaus. Nun ist das Konzert leider wirklich vorbei.
Was Alphaville live bieten, ist wirklich überragend! Marian Gold singt zwar nicht mehr so oft so hoch wie auf früheren CDs, jedoch hat seine Stimme nicht an Kraft verloren! Wenn überhaupt ist sie eher kräftiger und ausdrucksstärker geworden! Mit Pierson Grange, Christian Marsac und Martin Lister hat er sich wirklich geniale Musiker für Alphaville geholt! Man merkt,  dass alle aus der Band Spaß haben, bei dem was sie machen! Und das färbt auch auf das Publikum ab! Die Stimmung im Publikum war wirklich unbeschreiblich!
Nach dem Konzert klangen aus den meistens Autos auf dem Parkplatz irgendwelche Songs von Alphaville und es wurde hier und da noch heftigst mitgesungen. Nur einen Nachteil hatte das Konzert trotzdem: ich konnte noch zwei Tage danach nicht richtig hören. ;-)                                                                Kristian, Rostock.