"Oh, klasse", rief Marian Gold, der Sänger der deutschen Kultband Alphaville, als er einen Stern mit dem Namen der Band auf dem Fußweg sah. Gleichzeitig versuchte Drummer Shane unter einen Teppich zu blicken, ob da noch mehr war.
Die berühmten Musiker sahen aus wie Teenager: in Jeans, T-Shirts und Basecaps. Marian trug eine Sonnenbrille mit runden, roten Gläsern, damit die Welt etwas fröhlicher aussieht.
Großartig. Das ist unser erster Stern, wir sollten weiter in diese Richtung hinarbeiten. Es wäre super, wenn wir den selben Stern auch auf dem Hollywood bowl hätten.
Marian, war es nicht beängstigend nach Rußland zu kommen ?
Oh, bitte! Dies ist nicht das erste Mal das wir hier sind. Wir mögen es.
Ist Gold Dein Pseudonym?
Ja, am Anfang einer Kariere hat man die Möglichkeit jemand anderes zu werden. Diese Chance hab ich nicht verpasst.
Und wie lautet Dein richtiger Name? 
Du verstehst, jeden Tag habe ich einen anderen Namen, daher ist es schwer  zu sagen und um die Wahrheit zu sagen... Hartwig - flüsterte der Sänger zum Journalisten. "Alphavillians wissen davon nichts"
Marian, hast du ein Hobby? - Ich liebe es zu essen - besonders Pasta.
Und befürchtest Du nicht fett zu werden? Oh nein, ich sammele Fett jeden Winter an, wie ein Bär. Nebenbei mag ich kochen sehr gern, aber ich ziehe es vor, es Freunde essen zu lassen, was ich gekocht habe.
Ich schätze, Du wolltest Koch werden in Deiner Kindheit?
Nein, ich wollte Feuerwehrmann werden, wie alle Jungs, dann Lockführer und mein letzter Traum war Zoodirektor. Manchmal fühle ich mich aber auch jetzt als solcher.
Marian, nach 15 Jahren Studioarbeit legst Du wahrscheinlich sehr viel Wert auf perfekte Auftritte?
Natürlich! Manche seltsame und lustige Fälle passieren uns aber immer. Die Hälfte der Musiker kann auf einem unbekannten Boot irgendwo hinsegeln oder so. Und kürzlich in der Slowakei haben wir uns fast verlaufen. Wir haben in einem Landhaus übernachtet und uns zu einem Spaziergang im Wald entschieden und den Rückweg nicht gefunden. Dennoch haben wir gefangen zu scherzen, dass wir jetzt nur noch den Bären treffen müssten. Als wir zurück zum Hotel kamen, nach einem 4-stündigen Spaziergang, hat sich jeder Sorgen um uns gemacht. Sie haben erklärt, dass jedes Jahr drei oder vier idiotische Touristen Opfer von Bärenattacken werden, sie werden gefressen. Und die Musiker sind in dem Club MEGA gewesen, wo der Drummer ein Funktelephon des Veranstalters beim Rumalbern im Salat ertränkt hat.

Ein großes Dankeschön geht an den Fanclub AlphaWhales aus Rußland, die uns diese Artikel schickten und ins Englische übersetzten, so dass Alexandra, der wir natürlich auch danken,  sie ins Deutsche übertragen konnte. 
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