R o b b i e   F r a n c e
Robbie France wurde 1959 in Sheffield (England) geboren. Er emi- grierte im Alter von 10 Jahren nach Australien, wo er auch die Musikakademie besuchte. Seit seinem 14. Lebensjahr macht er professionell Musik. Er ging mit vielen australischen Bands auf Tour, aber auch mit internationalen Künstlern, wie John McLaughlin und den Drifters. Er wirkte an Film- Soundtracks, Dokumentationen und TV- und Radiothemen mit sowie an Werbe- Jingles. Robbie zog 1983 nach England. Er arbeitete mit Simon Philips, Steve White, Mel Gaynor, Gary Husband, Vinnie Colainta und tourte durch ganz Europa. Sein erster Auftritt in England fand bei dem Castle Donnington’s „Monsters of Rock“-Festival statt, mit der Heavy- Metal- Legende „Diamond Head“. Danach spielte er mit „U.F.O.“ und bei Soloprojekten von Mitgliedern von Duran Duran und Spandau Ballets und bei Van Morrison. Er war Mitbegründer der Popband „One Nation“, bevor er bei „Ellis, Beggs and Howard“ einstieg. Nach E.B.H. kamen zwischen 1990-91 Plattenaufnahmen und Tournee mit „Wishbone Ash“. 1991 ging Robbie nach Austra- lien zurück, um mit seinem erstes Soloprojekt „The Gab“ das Album „Gift“ aufzunehmen. Nach Großbritannien ging er erst wieder 1994 und wurde Mitbegründer der Band „Skunk Anansie“. Einen Tag nachdem er „Skunk“ verließ, hatte er ein neues Engagement bei Alphaville. Er spielte für Alphaville (1995-96) bis ein unglück- licher Unfall seine Karriere unterbrach. Jetzt lebt Robbie in Südspanien und gilt weiterhin als einer der führenden Musiklehrer, Aufnahme- und Livemusiker.
(Quelle: Moonpaper2+3/1995, diverse Webseiten & FAT Archiv)