Review 
von Russ, Quelle AlphavilleMailingliste
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Hallo,
Ich höre die CD jetzt seit über einer Woche und ich will euch meine Eindrücke wissen lassen. Lasst mich zuerst Bernhard danken. Ich mag es sehr! Ich mag „World“ wirklich sehr und dann kommen „Ice“, „Flying“ und „That’s all“... aber hier meine Eindrücke Song für Song...
Land – dieses Lied erinnert mich an einen Song, der von KLF geremixt wurde: Justified and Ancient... interessant genug, denn beide scheinen über Land, Freiheit und Ahnen handelt. Mit der Zeit mochte ich diesen Song, auch wenn er irgendwie sehr nachgemacht klingt.

Love – und wieder erinnert mich das Horn an etwas von The Other Ones... wie auch immer, dieser Song scheint mir sehr platt. Max singt den ganzen Song über sehr tief. Ich konnte mein Interesse wirklich nicht lange dafür aufrecht erhalten und inzwischen überspringe ich den Song einfach.

Freedom – Der Beginn des Liedes saugt mich einfach auf- so schön und melodiös... und dann beginnt Max zu rappen?!. Das passt meiner Meinung nach wirklich nicht. Ich mag den Refrain... sehr sogar...aber der Rapp passt einfach nicht. Bernd sagt, dieser Song ist eine Hymne für einen Boxer. Hm, ich schätzte, ich höre diesen Song trotzdem lieber als Skin oder Love. Stell dir vor, Max würde zum Demo von Ain't it Strange rappen und du weißt, wie der Song klingt.

Flying – bei dem Song musste ich sofort mit dem Fuß mittippen. Sehr modern, klingt nicht mal so sehr nach den Achtzigern. Ich mag den Text. Das Lied hat etwas vom Industrial und Techno Sound. Ich mag den Song sehr. Mehr instrumentell als textlich. Ein großartiges Lied!

That's All - Wow! Das ist soviel besser, als der Ausschnitt auf der Webseite. Eins meiner Lieblingsstücke. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an diesen Song und außer einem etwas schwachen Keyboard Solo wurden meine Erwartungen bestätigt. Ein sehr schöner Song- sehr einfach zu hören... ich wünschte, er wäre etwas länger!

Love (Bonus track mit französischem Text) - OK, obwohl es mit dem französischem Text viel cooler klingt, stimmt noch alles, was ich schon vorher dazu gesagt habe.

Ice (Bonus track mit französischem Text) – Das ist ein Münzwurf! Die französische Version finde ich vielleicht ein bisschen mysteriöser und romantischer, trotzdem mag ich die englische Version etwas mehr. Ich muss es noch ein paar Mal öfter hören!

Danke, dass ihr meinen Gedan-
ken gefolgt seid. Aber es ist in jedem Fall ein Meisterwerk!
Danke an Bernhard und an Max!
Russ

World – die Melodie ist sehr eingängig! Der Text ist großartig. Der Song ist sehr gut- ich sang sehr schnell mit. Natürlich ist es nicht Marians, sondern Max Stimme. Aber ich habe sehr schnell daran gewöhnt. Die Instrumentation hat sehr viel mit Alphaville gemeinsam. (Sister Sun, etc.)

Ice – eine sehr tolle Ballade, die zeigt, welche Emotionen in Max Stimme stecken. Es erinnert mich an Jon Marsh von The Beloved wie er “Deliver Me“ singt. Die Instrumentation ist sehr gut – ohne den Gesang, könnte der Song auch von der Dreamscapes kommen. Der Text ist gut und ebenso das Wortspiel zwischen den Worten ice und eyes. Es ist eines von Bernhards Lieblingsliedern, ähnelt For A Million. Es 

enthält auch Backgroundgesang und Gitarrenspiel von Mitgliedern der ehemaligen Band The Other Ones (diese halfen auch auf diversen Alphaville Alben).

Games – erinnert mich an Club Songs aus den Achtzigern, erinnert sehr an The Other Ones.. nicht schlecht, mir gefällt’s. Max Stimme klingt sehr ernst. Und wenn ihr ganz genau hinhört, könnt ihr im Refrain eine sehr hohe Stimme hören… das ist Marians.

Dogs – interessanter Text. Es ist noch ein Dance Track aus den Achtzigern. Etwas weniger angenehm als „Games“, obwohl es mehr nach den Achtzigern klingt als Games. Max singt dieses Mal höher. Und der Backgroundgesang von Jocelyn Smith gibt dem ganzen noch etwas Würze.

TalkTalk – dieses Stück ist einfach zu lang. Es ist nicht schnell genug, und auch nicht langsam genug. Es klingt, als würde es zum The Breathtaking Blue Album gehören. Der Song ist nicht schlecht, es ist nur nichts für mich.

Living – sehr langsam – hat eine tolle Akustik Gitarre. Der Song ist sehr düster und hat einen emotionalen Text. Die eigenartigen Geräusche zwischen dem ersten Refrain und der zweiten Strophe kümmern mich nicht. Nachdem ich es zweimal hörte, entschied ich, dass es mir gefällt. Aber ich muss in der richtigen Stimmung sein, um es anzuhören.

Skin – Ich hab sofort die Musik von der Webseite wiedererkannt. Ein sehr poetischer Song, eines von Bernds Lieblingsstücken. Mir gibt es nicht viel, obwohl das Stück nicht schlecht ist.

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