Alphaville - "Forever Pop" (Warner Music)
[Album] - 80s-Revival mit Alphaville! Die kultigsten Alphaville-Hits im "Eiffel 65"- oder "Paul van Dyk"-Style! "Forever Young" mit "Forever Pop" . . .
Spätestens seit den Achtzigern zählen Alphaville zu den ganz Großen im Musicbiz. Ihre Hits "Forever Young" und "Big In Japan" erreichten Kultstatus, belegten wochenlang die Pole Position sämtlicher europäischer Singlecharts. Mit "Forever Pop" lassen Alphaville die wilden Eighties erneut aufleben. Ihre Songs haben sie kurzerhand neu remixen lassen. Unterstützung haben sie dabei von Paul van Dyk, Eiffel 65, José Alvarez uva. Bignames aus der Clubszene bekommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 13 Tracks, mal Beatlastig, mal sphärisch, mal trancig und immer absolut Dancefloor-tauglich! Vier Sterne für Alphaville!

Quelle: www.bravo.de  (dazu gab es übrigens ein witziges Flash, welches AV im Video Stil zum Forever Young Remix zeigt)


 
Für vieles, wofür man sich in den 80er-Jahren einmal begeistert hat, darf man sich heute ordentlich schämen. Oh je. Da fällt einem wirklich einiges ein. Teenie-Sünden, wie weiße Turnschuhe mit schwarzem Filzer bemalt und Bundfaltenhosen getragen zu haben, sind ja noch harmlos dagegen, zugeben zu müssen, dass man sich mal eine Platte von Bananarama gekauft, oder noch schlimmer - einem Konzert von Dan Harrow beigewohnt hat. Aber es gab auch Großes in jener Dekade der Geschmacksverirrungen, vor allem in musikalischer Hinsicht. Depeche Mode oder The Human League zum Beispiel lieben wir noch heute ohne schlechtes Gewissen. Und richtig stolz sind wir auf die Ohrwurm-Lieferanten aus deutschen Landen Alphaville, wenn wir uns nur mal wieder an sie erinnern würden. Ja, Hits wie "Big In Japan", "Sounds Like A Melody" oder "Forever Young" gehören definitiv zu den schönen Erinnerungen an die 80er-Jahre. Aber was heißt hier Erinnerungen: Alphaville waren ja nie wirklich weg und sind immer noch da. "Forever Pop" eben, wie das jüngste Lebenszeichen der bereits seit 20 Jahren - wenn auch in mehrfach gewechseltem Line Up - Platten aufnehmenden Elektropop-Pioniere heißt. Natürlich handelt es sich hier um ein Album, das sich das aktuelle 80er-Revival zunutze machen will. Aber das ist durchaus legitim: Warum sollen die Originale nicht ein Stück vom Kuchen abbekommen? "Forever Pop" ist eine Sammlung der größten Alphaville-Hits (und davon gab es viele, wer diese Platte hört, wird staunen), aber es ist noch weitaus mehr als das. Alle Songs wurden von Marian Gold, dessen unverwechselbare Stimme vielseitig und emotional wie eh und je klingt, neu eingesungen und von prominenten Soundtüftlern durch die Remix-Mangel geleiert. Herausgekommen ist nicht nur zeitgemäß- Dancefloor-Orientiertes (etwa Paul van Dyks Version von "Dance With Me" oder "Summer Rain", das von De Phazz veredelt wurde), sondern auch richtig Anachronistisches: Man muss sich nur Georg Kaleves (De/Vision) behutsamen Remix von "Jerusalem" anhören, und schon will man gar nicht mehr aufhören, von den schönen (!) 80-ern zu träumen. Hier wird also für jeden etwas geboten: In die Jahre gekommene Elektropopfans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Jungspunte, die Café del Mar-Sounds lieben und Alphaville vielleicht gar nicht kennen. Die dürften sich nun aber ordentlich wundern, aus welchem Nichts auf einmal all diese schicken Dancefloor-Melodien auftauchen ...      (Quelle:teleschau - der mediendienst)
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Alphaville "Forever Pop" POP 
Ach, waren das noch Zeiten! Unsereins lernte zu Alphavilles "Big In Japan" die ersten stümperhaften Tanzschritte, und die Kids von heute kennen den Song erst, seit Guano Apes ihre eigene punkige Version davon ablegten. Dass Alphaville zurück sind mit einem Remix-Album ihrer größten Hits lehrt uns zwei Dinge: Erstens, dass die Generation, die mit der deutschen Band groß wurde, sich nun fragt, ob sie wirklich schon so alt ist. Und zweitens, dass gute Musik keine Generationskonflikte kennt. Der Klassiker "Forever Young" wurde in den Trance-Bereich rübergeholt, von der früheren Melancholie keine Spur mehr. "Big In Japan" gibt's gleich zweimal neu: Einmal legte Roland Spremberg eine sehr groovige Variante hin, die andere Version stammt von Eiffel 65, die auch hier ihren typischen "Blue"-Modus angewandt haben. "Romeos" kommt spanisch daher, und "Jet Set" macht einen auf House das kommt wirklich gut, zumal Marian Golds Stimme noch immer so herrlich bedeutungsschwanger klingt. Jeder Track ist ein besonderes Bonbon, darüber könnte man nun noch endlos weiterphilosophieren, aber hört's euch einfach selbst an! Tipp: das wunderbar atmosphärische "Summer Rain", bei dem Marian sich anhört wie Morten Harket von a-ha, remixt von den Soundmeistern De-Phazz.                                                                                               (Quelle: www.tvtotal.de)
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